QM tut gut: Wie sich Architekten und Ingenieure wieder aufs Wesentliche konzentrieren können

Datenschutz nach der DSGVO | Teil 2 - Was Architekten & Ingenieure wissen sollten

Mareike Cramer

Die DSGVO verlangt geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten, sogenannte TOM.

Für Architektur- und Ingenieurbüros bedeutet dies unter anderem:

  • sichere Passwörter
  • Mehr-Faktor-Authentifizierung
  • verschlüsselte Datenspeicherung
  • regelmäßige Datensicherungen
  • klare Regelung von Zugriffsrechten
  • regelmäßige Software-Updates
  • ein zuverlässiger Schutz vor Schadsoftware
  • AVV (AuftragsVerarbeitungsVertrag) für externe IT-Dienstleister oder Cloud-Anbieter

Unterschätzen Sie die Bedeutung Ihrer Mitarbeitenden nicht

Was bringt Ihnen die beste IT-Sicherheit, wenn ihre Mitarbeitenden nicht ausreichend sensibilisiert sind und ebenfalls aufmerksam mit den Daten arbeiten?

Regelmäßige Schulungen können dabei helfen, den sicheren Umgang mit personenbezogenen Daten im Arbeitsalltag zu fördern. Ebenso sind klare, interne Richtlinien, Erstellung von Prozessen absolut empfehlenswert (hier spiegelt sich auch die Thematik QM wider).

Definiert werden sollte so z.B. der Umgang mit:

  • Auskunftsersuchen
  • Datenlöschungen
  • Datenschutzvorfällen
  • mobilen Endgeräte
  • dem Versand vertraulicher Daten
  • Pishing-E-Mails….

Sehen Sie die DSGVO bitte nicht als zusätzliche Pflicht – sondern nehmen Sie sie so wahr, wie sie eigentlich ist:

eine Chance

  • auf Steigerung der Glaubwürdigkeit und des Vertrauens
  • Verbesserung der Marktposition
  • Senkung des Risikos bzgl. Imageschäden, Bußgeldern und Haftung

Im nächsten Teil werden die Zugriffsrechte, Passwörter und der sichere Austausch von E-Mails und Projektdaten näher betrachtet.

Als zertifizierte IHK Datenschutzbeauftragte hilft Mareike Cramer Ihnen gern bei der Einführung, Umsetzung und/oder dauerhaften Betreuung Ihres Datenschutzkonzepts. Anfragen richten Sie bitte an InfoMaCra@t-online.de

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