Content Marketing Matrix: das richtige Format für die eigenen (Online-) Inhalte

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Content-Marketing – also die Vermarktung/Verbreitung seiner Mitteilungen/Inhalte – braucht eine kundenorientierte Abstimmung. Schließlich geht es darum, seine Zielgruppen möglichst effektiv zu erreichen.

Eine „Content-Marketing-Matrix“ kann helfen, die richtigen Instrumente für die eigenen Inhalte zu finden. Content-Marketing stellt relevante Inhalte – Texte, Bilder, Videos… – für eine bestimmt Zielgruppe bereit. Eine Content-Marketing-Matrix kann helfen, die richtigen Inhalte für seine Zielgruppen zu finden bzw. zu erzeugen. Ein aussagekräftiges Beispiel stellt die Redaktion von OnlineMarketing.de mit der folgenden Matrix von „Smart Insight in Kooperation mit First10“ vor:

The Content Marketing Matrix

Content Marketing Matrix © Smart Insight/First10 (Originalbild verlinkt)

Hierbei werden die Paradigmen Aufmerksamkeit und Kauf sowie das Gegensatzpaar emotional und rational angeführt. Darüber hinaus werden die Content Kategorien Überzeugung, Inspiration, Entertainment und Information unterschieden. Während nach diesem spezifischen Modell Infografiken letzterer Kategorie zugeordnet werden, gelten sie auch als rational. Doch zentral ist womöglich die Erkenntnis, dass sie eher die Aufmerksamkeit anregen, nicht jedoch den Verkauf. Dazu eignen sich dann eher Reviews, die die emotional-inspirierende Ebene ansprechen oder auch der Überzeugung dienende, fundierte und damit rational angelegte Fallstudien (etwa zu einem neuen Produkt).

Den vollständigen Artikel von OnlineMarketing.de lesen Sie hier…

Welche Inhalte funktionieren für Architektur- und Ingenieurbüros

M.E. bietet die Grafik einen guten Einblick, welche Formate warum funktionieren – oder eben auch nicht (auch für Planungsbüros). Ausgehend von der Überzeugung, dass Aufmerksamkeit vorrangig auf der emotionalen Schiene erzeugt werden kann, ein „Kauf“ von Planungsleistungen aber letztlich nicht ohne Kalkulation und Angebot erfolgen kann, ergibt sich für mich ein „Korridor“ mit folgenden Elementen: SocialMedia (sehr frei übersetzt aus „virals“), Videos, (Presse-) Artikel (auch Fachpresse, ggf. als eigenes E-Book), Leistungs-Besonderheiten (Alleinstellungsmerkmale), Referenzen, Checklisten (ja, auch eigene Checklisten (=QM), z.B. für ein strukturiertes Erstgespräch, können Bauherren von der Kompetenz und Leistungsfähigkeit eines Planungsbüros überzeugen) sowie natürlich abschließend die eigene Kalkulation und das darauf aufbauende Angebot/Leistungsverzeichnis (ebenfalls wieder etwas frei übersetzt bzw. hinein interpretiert in „Data Sheet & Price Guide“).

Einsichtlich mag sein, welche Formate m.E. für Planer nicht funktionieren: Wettbewerbe und Preisrätsel, Spiele, Testimonials/Prominente, Community-Foren (dazu zähle ich insbesondere Xing), E-Mail-Newsletter, Veranstaltungen, (Online-) Bewertungen auf der emotionalen sowie Infografiken oder „Bedienungsanleitungen“ auf der rationalen Seite.

Sie sind anderer Meinung? Dann „Ring frei“, ich freue micht auf eine spannende Diskussion 🙂


marketingINGenieur Dr.-Ing. Knut Marhold

marketingINGenieur Dr.-Ing. Knut Marhold ist freier Unternehmer-Berater für Marketing, Werbung und Auftragsförderung – spezialisiert auf Architektur- und Ingenieurbüros sowie Bauunternehmen. Als Mit-Initiator des QualitätsStandards Planer am Bau bietet er Mitgliedern im QualitätsVerbund Sonderkonditionen für seine Beratungsleistungen.