oft gestellte Fragen zum
QualitätsZertifikat Planer am Bau (FAQ)

  • Nein! Der TÜV ist nur der externe und unabhängige Zertifizierer. Die Gesellschaften sind vollkommen unabhängig voneinander, lediglich die gegenseitigen Rahmenbedingungen des Zertifizierungsprozesses sind durch eine Kooperationsvereinbarung schriftlich abgesichert.
  • Nein! Es sind zwar einige Elemente aus der ISO enthalten, um ein anerkanntes QualitätsManagement-System zu erhalten. Diese wurden jedoch weitestmöglich “entschlackt”. Hinzu kommen planer-spezifische Elemente wie die Berücksichtigung von Bauprozessen und Nachhaltigkeit. Insgesamt ist der formale, zeitliche und Kosten-Aufwand einer Zertifizierung nach dem TÜV Rheinland QualitätsStandard Planer am Bau für die angesprochene Zielgruppe optimiert und somit auch für kleine und mittlere Architektur- und Ingenieurbüros realisierbar.
  • Nein, der TÜV Rheinland hat bundesweit etwa 150 Standorte. Eine Zertifizierung nach dem TÜV Rheinland QualitätsStandard Planer am Bau ist also bundesweit möglich!
  • Die einmalige Aufnahmegebühr beträgt 990 €, jährlich entstehen Gebühren ab 820 € (je nach Bürogröße). Für Büros mit weniger als 3 Mitarbeiter gibt es reduzierte Beiträge, um QM auch in Kleinbüros zu fördern. Die Mitglieds-Vereinbarung mit vollständiger Gebührentabelle kann unter info@planerambau.de angefordert werden.
  • In der Regel wird das QZ Planer am Bau auch bei öffentlichen Ausschreibungen (VgV, früher VOF-Verfahren) anerkannt. Die wenigen Ausnahmen sind (noch) auf die unzureichende Bekanntheit bei öffentlichen Auftraggebern zurückzuführen. Bislang wurde aber auf konkreten Hinweis das Zertifikat immer anerkannt, teilweise wurden sogar EU-weite Ausschreibungen daraufhin abgeändert! Inzwischen wird in Ausschreibungen sogar schon unser Standard explizit gefordert (Beispiel: Neubau Bettenhaus Tropenklinik Tübingen)
VOF-Ausschreibung mit Planer am Bau

VOF-Ausschreibung mit Planer am Bau

  • Ja. Im Gegensatz zum TÜV, der neutraler Auditor ist, darf der QualitätsVerbund beraten. Er sieht es als eine seiner wesentlichen Aufgaben an, die Mitglieder auf dem Weg zum Zertifikat zu begleiten und zu unterstützen.
  • Neben dem Leitfaden und einem Einführungs-Fahrplan stellt der QualitätsVerbund seinen Mitgliedern kostenfrei ein Muster-Handbuch sowie bei Bedarf Vordrucke und Checklisten zur Verfügung. Darüber hinaus können zu günstigen Konditionen individuelle Umsetzungs-Workshops gebucht werden. Als besonders günstige und kompakte Möglichkeit wird außerdem 2x im Jahr ein Klausur-Wochenende mit Unterstützung der Fachhochschule Karlsruhe angeboten. Mehr zu den Workshops und dem Klausur-Wochenende unter Service.
  • In der Regel ja. Wir beantragen allerdings nicht grundsätzlich vorab bei allen Kammern eine Anerkennung. Wenn Sie uns aber frühzeitig Bescheid geben, beantragen wir bei Ihrer Kammer eine Zulassung.
  • erfolgte Anerkennungen z.B : Ingenieurkammer Bau NRW (11/09), Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (6/10, 1/11), Architektenkammer NW (1/11)
  • Gemeinsam mit der Hochschule Karlsruhe wurde ein Konzept entwickelt, bei dem Studierende (Baumanagement/Baubetrieb) im Rahmen der Lehrveranstaltung ” Qualitätsmanagement-Systeme” speziell für das Wochenende geschult werden.
  • Jedem Büro werden i.d.R. mehrere Studierende zugeteilt, die sowohl operative Hilfestellung leisten (Verfahrens-/Arbeitsanweisungen schreiben, Checklisten/Ablaufpläne erstellen…) als auch durch ihr theoretisches QM-Wissen sowie meist praktische Erfahrungen aus Bauunternehmen und Planungsbüros viel Input geben. Das große Engagement der Studierenden wurde von den Teilnehmern immer als sehr positiv hervorgehoben!
  • Durch Beschränkung der Anzahl der teilnehmenden Büros ist eine intensive Betreuung auch durch die Organisatoren gewährleistet. Rüdiger Weng, Knut Marhold und Prof. Hermann Hütter betreuen jedes Büro nach individuellen Erfordernissen – auch bis spät in die Nacht hinein.